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Warum aktiv werden?



Wahrscheinlich die wichtigste von allen.

Warum sollte ich mich nach Verlassen des Elternhauses oder Absolvierung einer Lehre in eine Gemeinschaft begeben, die viel von Pflichten und Prinzipien spricht und in der ich Aufgaben übernehmen werde?

 

Was bekomme ich dafür?

 

In der Gemeinschaft der Corps findet man nicht nur praktische Hilfe für das Studium; das Prinzip der Gemeinschaft fördert auch das Entstehen von Freundschaften, die ein Leben lang Bestand haben.

 

Bälle, Partys, gemeinsame Ausflüge und Reisen, Firmenbesichtigungen, kulturelle Veranstaltungen und Familienfeste runden das Bild eines kompakten, gesellschaftsfähigen Netzwerkes ab.

 

Corps machen einen fit für das Studium, den Beruf und für alltägliche Situationen des Lebens. Corps bilden und fördern  Demokratieverhalten. Alle Entscheidungen werden in den Corps auf dieser Basis gefällt.

 

Des Weiteren wird der junge Student in Corps zum Führungsnachwuchs erzogen. Natürlich wird (und will) nicht jeder später eine Führungsrolle übernehmen, aber die Corps bieten Gelegenheit, sich durch praktischen Einsatz zu entwickeln. Die Corps bieten eine exzellente Möglichkeit, auch Team-Fähigkeit und Führungsqualitäten zu trainieren.

 

Beides wird heute in Familie, Schule und selbst an der Universität nicht vermittelt. Das trainieren dieser persönlichkeitsbezogenen Merkmale ist auch nicht Aufgabe der Universität. Doch das Fehlen dieser Zusatzqualifikationen muss man sich später im Leben durch bittere Niederlagen aneignen.

 

Corpsstudenten haben es deshalb beim Berufseinstieg leichter, denn in der Vermittlung dieser wichtigen Eigenschaft sehen die Corps einen Teil ihres Aufgabenbereichs. Corps legen besonderen Wert auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung.

 

Das Erlangen von persönlichen Zusatzqualifikationen, gerade in den entscheidenden Jugendjahren zwischen 18 und 28, wo ein junger Mensch sich im (sowie nach dem) Studium verselbstständigt und -verwirklicht, ist von ganz besonderer Bedeutung.

 

Teamarbeit und Organisationstechnik

Zu Beginn eines jeden Semesters werden gemeinsam Ideen gesammelt, welche Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden sollen. Dazu gehören Zusammentreffen, Bälle, Theater- u. Operbesuche, Städtereisen zu befreundeten Corps sowie diverse Abendveranstaltungen. Der Unternehmungslust sind dabei jedoch keine Grenzen gesetzt.

 

So können im Semesterprogramm auch Zigarrenabende, Segeltörns, Paintball oder Tontaubenschießen stehen. Dies besprechen, entscheiden und organisieren die jungen Corpsbrüder („Aktiven“) auf ihren Conventen in eigener Regie ohne Einflussnahme der „Alten Herren“ (älteren Mitglieder).

 

Projektmanagement

Sämtliche Veranstaltungen, Ausflüge und Reisen müssen geplant und strukturiert werden. Insbesondere bei Stiftungsfesten steht den Aktiven ein nicht unerhebliches Budget zur Verfügung, das verantwortungsvoll und effizient eingesetzt werden soll. Bei Bedarf stehen die Alten Herren mit Rat und Tat zur Seite.

 

Selbstständigkeit und Verantwortung

In der Regel erhält jeder Aktive heutzutage sein eigenes Ressort, das semesterweise wechseln kann. So ist beispielsweise ein Corpsbruder für die Verwaltung der Kasse zuständig, ein anderer kümmert sich um den Fechtbetrieb und die Umsetzung der Veranstaltungen. Ein dritter organisiert den Schriftverkehr. Dadurch erhält jeder Verantwortung und lernt, selbstständig Aufgaben wahrzunehmen. Die Fortschritte stellt jeder wiederum auf den Conventen vor, wodurch die Brücke zur Teamarbeit geschlagen wird.

 

Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit, Zeitmanagement

Die Vereinbarung der o.g. Aufgaben mit dem Fechttraining und dem Studium, fällt nicht jedem leicht. Wie in der freien Wirtschaft müssen Termine optimal koordiniert sowie Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden. Jeder Aktive muss sich damit beschäftigen, sein Studium verantwortungsvoll wahrzunehmen, doch gleichzeitig seine anderen Aufgaben – beispielsweise in Sportvereinen oder Hochschulgruppen - zu strukturieren, um schlussendlich den größten Nutzen aus seiner Zeit zu gewinnen und die eigene Freizeit besser gestalten und auch schätzen zu lernen.

 

Selbstdisziplin und Selbstbewusstsein

An vier Tagen der Woche findet eine Fechtstunde statt. Auf eine Partie bereitet man sich – gemeinsam mit seinen Corpsbrüdern – ein Semester lang vor. Stück für Stück werden die Techniken erlernt. Am Tag der Mensur gilt es dann, das Gelernte anzuwenden, auch unter Stress und in Extremsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und eigene Ängste zu überwinden. Diese Erfahrungen sind unbezahlbar und machen sich im Studium und Berufsleben ohne Einschränkungen nutzbar. Zudem stärkt es das Selbstbewusstsein. Dieses lässt sich nicht erlernen, sondern muss sich entwickeln. Es gibt dafür keinen besseren Katalysator als eine Mensur.

 

Nochmals Selbstbewusstsein, Rhetorik und adäquates Auftreten

Und abermals Selbstbewusstsein. Kaum eine Eigenschaft ist im Berufsleben wichtiger – eben weil sie sich nicht erlernen lässt (s.o.). Als Aktiver wird man sich früher oder später in der Situation sehen, vor einer großen Anzahl von Akademikern Reden zu halten, Sitzungen zu leiten oder Briefe an sämtliche Mitglieder zu verfassen. Oft gibt es eine Manöverkritik – ehrlich, aber freundlich, denn jeder der Anwesenden hat genau diese Erfahrungen bereits gemacht. Die Tipps und der Feinschliff sind mehr als hilfreich.

 

Solche Gelegenheiten, das Sprechen vor Menschen oder die freie Rede zu üben, finden sich im Studium selten. Wer dies im Berufsleben nicht beherrscht, für den kommt die Hilfe meistens zu spät. Durch unsere gesellschaftlichen Aktivitäten bewegen wir uns auf jedem Parkett sicher. Tanz, Dresscode und Tischmanieren werden auf fröhlichen Veranstaltungen geübt und umgesetzt. Auch im Anzug oder Smoking kann man Spaß haben, ohne steif zu wirken. Wer den Knigge auf seiner Seite hat, kann nichts falsch machen.

 

Zusätzlich zu den Fähigkeiten, welche durch die reguläre Aktivität vermittelt werden, bietet der Dachverband auch diverse Seminar und Lehrgänge zu Rhetorik oder für Assessment Center an, die bei Bedarf gebucht werden können.

 

 Praktikumsvermittlung im In- und Ausland

Das Corps Palaiomarchia-Masovia zählt knapp 250 Mitglieder weltweit. Doch das Netzwerk als solches ist weitaus größer (s. Netzwerk). Der Dachverband (KSCV) – verlinken! hat eine Praktikumsbörse eingerichtet. Die Vermittlung von Praktika fällt daher leicht.

 

Spaß!

Bei allem Werte- und Pflichtbewusstsein und dem Druck einer Leistungsgesellschaft darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Feiern und ausgelassene Feste gehören zum Corpsleben dazu. Sie sind für uns Ausdruck echter Lebensfreude. Besuch uns doch unverbindlich auf einer unserer Veranstaltungen!





Corps Palaiomarchia-Masovia

 

Düppelstraße 27

24105 Kiel

 

Tel. (0431) 386 786 25

 

 

palaiomarchia.masovia@gmail.com

 

 

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